Staatsminister Joachim Herrmann, MdB Stephan Stracke und MdL Andreas Kaufmann besuchen Bundesstützpunkt Füssen, Bund und Freistaat stärken Förderung.
Starkes Signal für Spitzen und Breitensport: Förderquote steigt bei Bund auf bis zu 45% und Land 30%
Füssen – Hochrangiger Besuch am Bundesstützpunkt für Eishockey und Curling (BSP) in Füssen:
Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann, der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke sowie der Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann informierten sich vor Ort über die Bedeutung des Standorts und der umgesetzten Sanierungsmaßnahmen.
Im Zentrum standen dabei die langfristige Sicherung des Bundesstützpunkts und die weitere Modernisierung des Eisstadions, das eine tragende Rolle für den nationalen Spitzen und Nachwuchssport sowie für den Schul-, Vereins- und Breitensport in der Region einnimmt.
Der Besuch setzte ein deutliches sportpolitisches Signal: Bund und Freistaat unterstreichen ihre Unterstützung für den Eissportstandort Füssen und stärken die Förderperspektive für die nächsten Entwicklungsschritte.
Joachim Herrmann: Sport ist Investition in Jugend, Gesundheit und Zusammenhalt
Staatsminister Joachim Herrmann stellte die herausragende Bedeutung des Bundesstützpunkts für Bayern und Deutschland heraus und machte deutlich, dass leistungsfähige Sportstätten sowohl für die Nachwuchsförderung als auch für eine lebendige Vereinsstruktur unverzichtbar sind:
„Der Bundesstützpunkt Füssen ist ein Aushängeschild des Eissports in Bayern und bundesweit von großer Bedeutung.
Spitzenleistungen entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern auf einer starken Basis.
Deshalb ist es wichtig, Spitzen und Breitensport gemeinsam zu denken. Sportförderung ist eine Investition in unsere Jugend, in Gesundheit, in Integration und in den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Herrmann betonte zugleich die Rolle des Freistaats Bayern als verlässlicher Partner und würdigte den Einsatz der Stadt Füssen und des Bürgermeisters, der den Standort über Jahre hinweg strategisch gesichert und modernisiert hat. Natürlich steht der Freistaat Bayern weiterhin hinter der Sanierung und dem Erhalt des Bundesstützpunkt Füssen und danke persönlich Bürgermeister Maximilian Eichstetter für sein Engagement.
Stephan Stracke: Bund steht hinter Füssen, Fördersätze steigen auf bis zu 45 Prozent
MdB Stephan Stracke verwies darauf, dass Füssen als Bundesstützpunkt eine zentrale Funktion in der Leistungssportstruktur erfüllt und deshalb auch auf Bundesebene gezielt unterstützt wird.
Stracke kündigte in diesem Zusammenhang eine deutliche Verbesserung der Förderkulisse an:
„Der Bund steht hinter dem Eisstadion in Füssen.
Gerade bei national bedeutsamen Standorten müssen wir dafür sorgen, dass die Sportinfrastruktur modern, leistungsfähig und zukunftssicher ist.
Deshalb ist es ein starkes Signal, dass wir die Förderquote deutlich anheben können.“
Stracke ergänzte:
„Wir werden die Fördersätze von Bund auf nun 45 Prozent erhöhen können. Das ist ein starkes Zeichen für den Eissportstandort Füssen und für die Nachwuchs und Spitzensportförderung in Deutschland.“
Andreas Kaufmann: Historisch hohe Gesamtförderquote, so gab es das für Füssen noch nie
MdL Andreas Kaufmann betonte den besonderen Stellenwert der in Aussicht gestellten Förderkombination aus Bund und Freistaat. Diese sei in dieser Höhe außergewöhnlich und ein klares Bekenntnis zur langfristigen Sicherung des Standorts Füssen:
„Damit kommen künftig rund 30 Prozent vom Freistaat Bayern und 45 Prozent vom Bund. Eine so hohe Förderquote hat es für das Eisstadion Füssen bisher noch nie in Aussicht gegeben.“
Kaufmann hob hervor, dass diese Perspektive nicht nur für den Spitzensport, sondern vor allem für die Nachwuchsstrukturen, Vereine und den Standort insgesamt von großer Bedeutung ist.
Stadt Füssen investiert 2020 bis Ende 2026 insgesamt rund 13 Millionen Euro, Sanierungsstau wurde innerhalb 5 Jahren deutlich abgebaut
Die Stadt Füssen hat den Bundesstützpunkt in den vergangenen Jahren mit erheblichen Investitionen konsequent modernisiert und den Substanzbestand gesichert.
Erster Bürgermeister Maximilian Eichstetter stellte die konkreten Zahlen und Zielsetzungen dar:
„Seit 2020 hat die Stadt Füssen bis einschließlich Januar 2026 in die Sanierung und Modernisierung des Bundesstützpunkts bereits rund 10,5 Millionen Euro investiert.
Mit den geplanten Maßnahmen im Sommer 2026, insbesondere der Hochbausanierung in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro, werden wir Ende 2026 bei insgesamt rund 13 Millionen Euro Sanierungsinvestitionen liegen. Hier gilt ein ganz besonderer Dank unserer BSP Leitung Marie Delarbre und unserem Technischen Leiter Sven Steinhauer die alle Sanierungsmaßnahmen mit Herzblut vorantreiben.
Damit sei ein zentraler Meilenstein erreicht:
„Damit erreichen wir unser zentrales Ziel: Den Sanierungsstau vollständig bis Ende 2026 abzubauen.
Danach kann der Bundesstützpunkt endlich wieder zukunftsorientiert, planbar und dauerhaft leistungsfähig weiterentwickelt werden, sowohl für den Spitzen und Nachwuchssport als auch im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen am Standort Füssen.“
Eichstetter: Füssen wird in München und Berlin gesehen, Unterstützung ist entscheidend
Bürgermeister Eichstetter dankte den politischen Unterstützern ausdrücklich und verwies darauf, dass der Kraftakt der vergangenen Jahre ohne Unterstützung von Bund und Freistaat deutlich schwerer zu stemmen gewesen wäre:
„Ich bin dankbar und stolz, dass wir in München und Berlin gesehen werden.
Ich danke Staatsminister Joachim Herrmann, MdB Stephan Stracke und MdL Andreas Kaufmann persönlich für ihren Besuch und vor allem für die starke finanzielle Unterstützung.
Ohne deren Hilfe hätten wir die Investitionen in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro seit 2020 und insgesamt rund 13 Millionen Euro bis Ende 2026 nie in dieser Form durchführen können.“
Eichstetter betonte zudem die Bedeutung des Eisstadions als Herzstück der Jugendarbeit und des Vereinslebens:
„Der Bundesstützpunkt ist nicht nur ein Ort des Spitzensports, sondern ein zentraler Baustein für unsere Kinder und Jugendlichen, für Vereine, Schulen und den gesamten Breitensport.
Das Eisstadion ist sportliche Heimat und Zukunftsinvestition zugleich.“
Bundesstützpunkt als regionales Zukunftsprojekt
Beim gemeinsamen Rundgang durch die Anlage informierten sich die Besucher über die bereits umgesetzten Maßnahmen und die nächsten geplanten Schritte.
Der Bundesstützpunkt Füssen gilt als eines der wichtigsten Zentren im deutschen Eissport und trägt wesentlich zur Nachwuchsförderung in Eishockey und Curling bei.
Gleichzeitig ist das Eisstadion ein Standortfaktor für die Region und ein identitätsstiftender Ort für viele Generationen.
Der Besuch verdeutlichte: Füssen kann nach dem vollständigen Abbau des Sanierungsstaus ab Ende 2026 wieder stärker in die strategische Weiterentwicklung investieren, planbar, zukunftsorientiert und dauerhaft leistungsfähig.
Bild: Stadt Füssen / Auf dem Bild zu sehen: Staatsminister Joachim Herrmann, MdB Stephan Stracke und MdL Andreas Kaufmann mit Erstem Bürgermeister Maximilian Eichstetter und BSP Leitung Marie Delarbre am Bundesstützpunkt Füssen. Beim Termin wurde die künftige Förderperspektive für den Standort sowie die laufende Sanierung des Eisstadions thematisiert.





